Ich bin über CrossFit zum Coaching gekommen. Ziemlich schnell sogar.
Mich hat von Anfang an fasziniert, dass Training nie gleich ist, dass man ständig Neues lernt und sich weiterentwickelt. Genau das wollte ich weitergeben.
Gruppenstunden zu coachen hat mir Spaß gemacht, aber es hat mir nicht gereicht.
Nebenbei im Verkauf zu arbeiten war für mich keine Option. Also habe ich mich selbstständig gemacht. Heute arbeite ich in mehreren Bereichen im Coaching, alle unterschiedlich, und genau das mag
ich daran.
Ein großer Teil meiner Arbeit dreht sich um Technik und Zuhören.
Nicht nur, weil es fachlich wichtig ist, sondern weil ich selbst erlebt habe, was passiert, wenn man Signale ignoriert. Ich hatte über Monate starke Rückenschmerzen, ausgelöst durch Übertraining
und falsche Belastung, obwohl mir immer gesagt wurde, wie gut meine Technik aussieht. Da wurde mir klar: Schön ausgeführte Übungen reichen nicht, wenn der Körper etwas anderes sagt.
Ich bin keine Physiotherapeutin und keine Ärztin. Mein Wissen hat Grenzen.
Aber ich nehme Schmerzen ernst, passe Training an und höre zu. Genau das gehört für mich zu gutem Coaching.
Ich arbeite bewusst mit Frauen.
Ich verstehe mich mit ihnen besser, traue mich mehr und erlebe, dass sie bereit sind zuzuhören und zu lernen. Themen wie Zyklus, Tagesform und wechselnde Leistungsfähigkeit gehören für mich
selbstverständlich ins Training. Stärke ist nicht jeden Tag gleich und das ist völlig normal.
Im Training selbst bin ich ruhig, klar und fordernd.
Ich erkläre, korrigiere und passe an, wenn etwas gerade nicht passt. Nicht, weil du etwas nicht kannst, sondern weil es für deinen Körper in diesem Moment sinnvoller ist.
Motivation kommt bei mir nicht bei den ersten Wiederholungen, sondern dann, wenn es schwer wird.